Wiederherstellung des Wassersportzentrums Osendorfer See

Der Osendorfer See liegt im ehemaligen Braunkohletagebau Hermine-Henriette II zwischen Osendorf und Dieskau im Süden von Halle (Saale). Das dortige Wassersportzentrum beherbergt zwei Vereine, den 1. Halleschen Drachenbootverein e.V. und den Halleschen Kanuclub 54 e.V., die sich das Gelände und die Seenutzung teilen. Durch das Hochwasser im Juni 2013 und den langanhaltend hohen Wasserstand von ca. 5,40 m über dem normalen Pegel wurden sowohl die Gebäude als auch die Freianlagen der Vereine stark beschädigt. Die Freiräume erstrecken sich etwa 600 m entlang des Südufers und reichen von der Uferkante bis an die Oberkante der Böschung des Sees. Das gesamte Bearbeitungsgebiet umfasst ca. 5 ha. In den Außenanlagen werden Erschließungsstraßen zu den neuen Gebäuden gebaut sowie Aufenthaltsflächen, Stellflächen für PKWs, ein Spielfeld für Basketball und Volleyball, Vegetationsflächen und Baumpflanzungen neu angelegt. Eine Besonderheit stellen die Neuplanung von Steganlagen für Trainings- und Wettkampfzwecke sowie der Ausbau der Regattastrecke dar. Der Neubau der Zufahrtsstraßen bedingt teilweise einen Umbau der Böschungen, die durch Hangbefestigungsmaßnahmen gesichert und anschließend bepflanzt werden. Mehrere Treppen verbinden die Vereinsheime an der Böschungsoberkante mit den Anlagen am Seeufer. Der bestehende Radweg von Dieskau nach Osendorf wird mit dem Wanderweg, der um den gesamten See führt, verbunden. Dadurch wird das regionale Naherholungsgebiet im Süden Halles mit dem attraktiven Osendorfer See verknüpft.

Details

  • Bauvorhaben: Wiederherstellung des Wassersportzentrums Osendorfer See
  • Bauherr: Stadt Halle (Saale)
  • Leistungsphasen: 1-8
  • Bausumme: geschätzt 2,4 Mio.
  • Zeitraum: 2015-2019, im Bau
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